Humorvolles für die Coronazeit

Reaktionen der Leserinnen und Hörer zum Sonntagsproviant vom 3. Mai.

Vielen Dank für alle Zusendungen!

Im Coop sieht eine Frau einen Mann mit einem voll mit WC-Papier beladenen Einkaufswagen.
Sie geht zu ihm und hält ihm eine Moralpredigt über Egoismus, Hamstern … und so.
Er hört ruhig zu. Als sie fertig ist, sagt er zu ihr: «Entschuldigen Sie, aber ich muss jetzt das Gestell auffüllen!»

Wenn man Atemschutzmasken über Nacht im Alkohol ziehen lässt, wird der Tag lustiger und angenehmer.

“De Pfarrer lauft dörs Dorf ond trefft zwee Buebe, wo mitenand gschtritte händ. “Was mached er doo, Buebe?”, fröget de Pfarrer. “Meer hend en Öpfel gfonde, ond jetz hämmer abgmacht, as dä de Öpfel alää tör ässe, wo de gröscht Lug cha säge”, gend em die Buebe zor Antwort. Ond denn fanged beid a lüüge, as em Pfarrer schier übel weerd. “Aber au, Buebe”, sääd de Pfarrer noch eme Wiili, “as eer eu gär nöd schämmid, deneweg go lüüge, “i bi etz denn bald sibezig Joor alt ond ha no nie gloge.” Doo määnt de chliner Bueb: ” Du, Fritz, chomm mer geend de Öpfel em Pfarrer.”

De Pfarrer ischt dörs Dorf gloffe. Doo chont er bi de Frau Küenzler verbii, wo grad im Garte giättet hät. “Hei, Frau Küenzler, “ sääd de Pfarrer, “de Herrgott ond Sii händ doo scho en wonderbar pflägte Garte.” Doo määnt d Frau Küenzer, “ Joo, Herr Pfarrer, Sii hetted de Garte söle gseh, woner no em Herrgott alei ghört hät.”

Unter Führung des Pfarrers dürfen die Kinder einmal die Orgel besichtigen. Zwei Mädchen stehen vor dem Spieltisch. Die eine meint: “Warum sind hier denn weisse und schwarze Tasten?” Ihre Freundin überlegt eine Weile und sagt dann: “Das ist doch klar. Die weissen Tasten werden bei Hochzeiten gespielt, und die schwarzen sind für Beerdigungen.”

Im Hause eines Arztes streiten sich zwei Buben um die Frage, wo der liebe Gott denn wohne. “Der wohnt im Himmel”, sagt der eine. “Nein, in der Kirche”, meint der andere. Der Ältere denkt eine Weile nach, dann sagt er bestimmt: “Nein, du kannst mir glauben: Er wohnt im Himmel, aber in der Kirche hat er seine Praxis.”