Der Himmel, der kommt, das ist die fröhliche Stadt und der Gott mit dem Antlitz des Menschen.

© Kurt Marti (*1921), Schweizer reformierter Pfarrer, Aphoristiker und Verfasser von Gedichten in Berner Mundart

Sterben und Tod

Krankheit, Tod und Sterben wird in unserem Kulturkreis immer weiter aus dem Leben hinausgedrängt. Für viele von uns ist daher der Umgang damit schwerer geworden.

In christlichem Verständnis gehört Leiden und Tod mitten ins Leben hinein. Es schreckt uns, gleichzeitig hoffen und glauben wir, dass der Tod letztlich die Türe zu einem neuen Leben ist. Angst und Freude dürfen beim Sterben dicht beieinander sitzen.

Die Trauer der Angehörigen wird von der Gemeinde mitgetragen. Vorbereitung auf den Tod, Sterbebegleitung und Beistand für trauernde Menschen gehören zu den Grundaufgaben der christlichen Gemeinde. Am Ewigkeitssonntag Ende November gedenken wir aller Verstorbenen.

Sie können jederzeit mit Menschen unserer Gemeinde oder einer Fachperson ihrer Wahl darüber ins Gespräch kommen. Weiterhin gibt es auch Gesprächsgruppen. Eine Hilfe für frühzeitige Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod kann auch eine Patientenverfügung sein. Vielleicht möchten sie dies auch mit einer Pfarrperson besprechen. Wenden sie sich direkt an der betreffenden Stelle.

Info-Broschüre der Stadtverwaltung bei einem Todesfall